Die Avista Oil AG musste sich im Geschäftsjahr 2023 in einem schwierigen Umfeld behaupten und Rückschläge beim Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Der Altölrecycler mit Sitz im niedersächsischen Uetze erwirtschaftete einen Konzernumsatz, der mit 469,2 Mio € elf Prozent geringer ausfiel als im Jahr 2022. Das geht aus dem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Konzern-Jahresabschluss für die Avista-Oil-Gruppe hervor. Die Prognose der Konzernleitung, die leicht steigende Umsatzerlöse erwartet hatte, sei bei Weitem verfehlt worden.
Zurückzuführen sei der Umsatzeinbruch zum einen darauf, dass die verkaufte Menge an Basisprodukten und Schmierstoffen geringer ausfiel als geplant, erklärt das Unternehmen. Zum anderen seien die tatsächlich erzielten Verkaufspreise wegen der schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage über alle Produktgruppen hinweg deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte laut Jahresabschluss einen Wert von 76,7 Mio €. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutliches Minus von 56 Prozent. Das Ebitda liege zwar deutlich unter der Planung, sei aber vor dem Hintergrund einer schwächelnden Wirtschaft in einem akzeptablen Bereich, so das Unternehmen. Die Konzernleitung sei allerdings davon ausgegangen, dass das Ebitda als zentrale Steuerungsgröße im Jahr 2023 nur moderat fallen würde. Die Abweichung vom Plan sei insbesondere auf anhaltend hohe Rohstoffpreise zurückzuführen.
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