Automobilbranche: BKV-Studie prognostiziert Versorgungslücke bei Kunststoffrezyklaten

Verbesserungen bei der Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastruktur nötig

Die europäische Automobilindustrie könnte bei der Umsetzung der geplanten Vorgaben für den Einsatz von Recyclingkunststoffen im Rahmen der EU-Altfahrzeugverordnung (ELVR) vor erheblichen Herausforderungen stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die von dem Marktforschungsunternehmen Conversio Market & Strategy GmbH im Auftrag von BKV erstellt wurde. Im Rahmen der Studie wurde die aktuelle Rezyklatverfügbarkeit im Kunststoffbereich analysiert und eine Gap-Analyse mit Prognosen bis 2042 erstellt. 

Um die zukünftige Versorgung mit Recyclingkunststoffen zu bewerten, modelliert die Studie zwei Entwicklungspfade. Ein „Business-as-Usual“-Szenario unterstellt ein moderates Wachstum der Recyclingkapazitäten, während ein „Progressive-Growth“-Szenario von verbesserten Sammelsystemen und einer schnelleren Entwicklung neuer Recyclingtechnologien und -kapazitäten ausgeht. In beiden Szenarien wächst die Gesamtproduktion von Kunststoff-Rezyklaten in Europa deutlich. Dennoch zeigen die Berechnungen größere Versorgungslücken bei hochwertigen Rezyklaten.

Mehr lesen Abonnenten unseres Premiumangebots hier...

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -