Aurubis-Recyclingsparte im ersten Geschäftshalbjahr mit deutlichem Ergebnisanstieg

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Der Kupferproduzent und -recycler Aurubis befindet sich wirtschaftlich im Aufwind. Nach dem eigenen Angaben zufolge enttäuschenden Geschäftsjahr 2013/14 wartet der Hamburger Konzern im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres 2014/15 mit einem deutlichen Ergebnisanstieg auf. Trotz leicht rückläufiger Umsätze verbesserte sich das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 180 Mio € (Vorjahr: 27 Mio €).

Knapp ein Viertel (43,0 Mio €) davon steuerte der Geschäftsbereich Recycling/Edelmetalle bei. Das ist knapp das Achtfache des Vorjahres-EBT (5,5 Mio €). Dabei profitierte Aurubis unter anderem von einem verbesserten Rohstoff-Einsatzmix mit entsprechend gutem Metallausbringen sowie einem 15 Mio € hohen Sondereffekt durch stichtagsbezogen niedrige Edelmetallbestände. Der Spartenumsatz kletterte vornehmlich metallpreisbedingt von 2,02 Mrd auf 2,13 Mrd €. Für das laufende dritte Geschäftsquartal kündigte Aurubis mehrere geplante Stillstände an, die das Ergebnis des Recyclingbereichs erheblich beeinflussen werden.

Wie es im heute veröffentlichten Halbjahresbericht heißt, war der Altkupfermarkt in den ersten sechs Geschäftsmonaten von einer guten Verfügbarkeit gekennzeichnet, bei tendenziell gestiegenen Raffinierlöhnen. Die Anlagen konnten voll versorgt werden. Auch die Verfügbarkeit industrieller Rückstände und Elektronikschrotte war trotz eines zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfelds ausreichend, jedoch bei leicht rückläufigen Raffinierlöhnen.

Die Aurubis-Konzernspitze geht davon aus, dass sich der Altkupfermarkt auch zukünftig in guter Verfassung zeigen wird. Kurzfristig könne es aber durch sinkende Kupferpreise zu einer Marktverengung bei rückläufigen Raffinierlöhnen kommen.

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