Antragsunterlagen für Klärschlamm-Monoverbrennungsprojekt in Böblingen ausgelegt

Der Zweckverband Restmüllheizkraftwerk Böblingen (ZV RBB) plant am Standort seines Restmüllheizkraftwerks (RMHKW) in Böblingen die Errichtung und den Betrieb einer Klärschlammverwertungsanlage (KSVA). Hierzu hat das Regierungspräsidium Stuttgart die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt. Diese können bis zum 21. Mai eingesehen werden. Einwendungen können bis zum 21. Juni erhoben werden. Ein eventueller Erörterungstermin soll am 11. September stattfinden. Die Inbetriebnahme der KSVA ist für Dezember 2027 vorgesehen.

Die KSVA dient zur sicheren Verwertung des anfallenden Klärschlamms, zur Produktion von phosphorreicher Asche und zur Erzeugung von grüner Fernwärme und grünem Strom, heißt es in den Antragsunterlagen. Konkret sollen mechanisch entwässerte Klärschlämme kommunaler Herkunft thermisch verwertet werden. Die spezifische Durchsatzleistung wird mit 4,5 Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse pro Stunde, die Feuerungswärmeleistung mit 11,2 Megawatt angegeben. Die Verbrennungsasche soll einer externen Phosphorrückgewinnung zugeführt werden.

Weitere Einzelheiten zu den Antragsunterlagen finden Sie hier......

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