Anlaufkosten des neuen US-Recyclingwerks Richmond lassen Aurubis-Ergebnis sinken

Über 75 Prozent des Investitionsprogramms umgesetzt / Positiver Ausblick für 25/26

Der Kupferkonzern und Multimetallrecycler Aurubis hat das Geschäftsjahr 2024/25 (1.10.-30.9.) mit einem operativen Ergebnisrückgang abgeschlossen. Trotz eines sechsprozentigen Umsatzwachstums auf 18,2 Mrd. € verringerte sich das operative Vorsteuerergebnis (EBT) um 14 Prozent auf 355 Mio. €. Der Konzernjahresüberschuss nach IFRS-Rechnungslegung legte dennoch dank positiver Bewertungseffekte infolge hoher Metallpreise um rund 30 Prozent auf 539 Mio. € zu.

Wie Aurubis heute bekannt gab, profitierte der Hamburger Konzern im Berichtsjahr einerseits von einem deutlich höheren Metallergebnis, stark gestiegenen Erlösen aus dem Verkauf von Schwefelsäure sowie einer robusten Nachfrage nach Kupferprodukten. Dämpfend wirkten hingegen ein geringerer Konzentratdurchsatz bei reduzierten Schmelz- und Raffinierlöhnen, leicht niedrigere Erlöse aus dem Metallrecycling sowie die erwarteten höheren Anlaufkosten und Abschreibungen für strategische Investitionsprojekte.

Vorstandsvorsitzender Toralf Haag kommentierte das Ergebnis mit den Worten, selbst in wirtschaftlich unruhigen Zeiten erziele Aurubis eine stabile Performance. Mit 355 Mio. € lag das operative EBT im mittleren Bereich des prognostizierten Ergebniskorridors von 330 bis 370 Mio. €.

Den vollständigen Artikel zum Aurubis-Jahresbericht, insbesondere zur Entwicklung der Konzernsparte Multimetal Recycling (MMR), lesen Sie hier....

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