Anklage im Komplex „Boden NRW“: Verdacht illegaler Entsorgung belasteter Böden

Ermittlungen der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität

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Die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in NRW bei der Staatsanwaltschaft Dortmund hat im Ermittlungskomplex „Boden NRW“ Anklage gegen einen 63-jährigen Mann aus Unna erhoben. Dem Angeschuldigten werden unerlaubter Umgang mit Abfällen, das unerlaubte Betreiben genehmigungsbedürftiger Anlagen sowie banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befindet sich der Mann seit Oktober in Untersuchungshaft. Den Ermittlungen zufolge soll er seit Januar 2024 gemeinsam mit weiteren gesondert verfolgten Beteiligten in arbeitsteiliger Weise Entsorgungsaufträge für belastete Bodenmaterialien und gefährliche Abfälle übernommen haben, ohne die vertraglich geschuldeten Entsorgungsleistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Belastete Böden und sonstige Abfälle sollen teilweise umdeklariert, mit unbelasteten Materialien vermischt und an nicht zugelassenen Orten abgelagert worden sein. Gegenüber Auftraggebern, Nachweisführern und Behörden soll zugleich eine ordnungsgemäße Entsorgung vorgetäuscht worden sein.

Verdacht illegaler Ablagerung in Selfkant und Kamp-Lintfort

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