Im Verfahren am Landgericht Weiden wegen illegaler Müllexporte und Gesundheitsgefährdung gegen den 53 Jahre alten Geschäftsführer einer Entsorgungsfirma ist es schon am ersten Verhandlungstag am Donnerstag zu einer Einigung auf einen Strafrahmen gekommen. Der Angeklagte, der seit zehn Monaten in Untersuchungshaft ist, soll zu einer Haftstrafe von maximal dreieinhalb Jahren verurteilt werden.
Die illegalen Exporte des Unternehmens aus Weiden in der Oberpfalz nach Tschechien und Polen hatten international für Aufsehen gesorgt. Voraussetzungen für die getroffene Vereinbarung sind unter anderem das inzwischen abgelegte Geständnis des Oberpfälzers sowie eine Zahlung von 100.000 € an das Land Bayern. Dem Freistaat waren Kosten in Höhe von 600.000 € für die Rückholung und Entsorgung von 600 Tonnen Abfällen entstanden....




