Altholztransporte nach Österreich strafrechtlich angezeigt

Wegen Verdachts auf illegale Altholztransporte nach Österreich ist bei der Staatsanwaltschaft München eine Strafanzeige gegen einen bayerischen Entsorgungsbetrieb eingegangen. Im Auftrag der Bundesvereinigung Umwelt-Audit (BUA) vertritt die Würzburger Kanzlei Jäger die Interessen von Biomassekraftwerken. Die Anzeige, die EUWID vorliegt, erhebt den Vorwurf, dass toxisch belastetes Altholz zum Herstellen von Spanplatten exportiert werde und somit in Deutschland nicht mehr energetisch nutzbar sei.

Im Wortlaut heißt es, „dass insbesondere bei Verbringungen von Altholzgemischen zur stofflichen Verwertung nach Österreich und Tschechien die Vorschriften der Altholzverordnung und des Verbringungsrechts umgangen werden“. Die Mengen schwanken, aber allein 2019 seien 194.000 Tonnen nach Österreich gelangt. Mittlerweile werde laut Rechtsanwalt Stephan Jäger ein derartiges Ausmaß erreicht, dass einige Biomassekraftwerke nicht mehr genug Altholz für den Betrieb ihrer Anlagen haben und sich von Insolvenz bedroht sehen....

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihre E-Mail Adresse und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -