Altgeräterecycler: Sammlung verantwortlich für Brände mit Lithium-Batterien

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Bei der Diskussion um die von Lithium-Batterien ausgelösten Brände in Recyclingbetrieben sehen die Verwerter die Ursachen in erster Linie in der mangelhaften Sammlung und dem Transport batteriehaltiger Altgeräte. Die Gefahr bestehe vor allem durch das Einschleppen vorgeschädigter Waren, erklärte Manfred Fahrner von der Alba Electronics Recycling GmbH in der vergangenen Woche auf einer Fachkonferenz in Frankfurt.

Bei den Behandlungsanlagen verdichte sich das Gefahrenpotential, als Verursacher des Problems könnten sie aber nicht angesehen werden. Für das Brandrisiko sei es im Übrigen unerheblich, ob der Anteil von Lithium-Batterien im Gesamtgemisch E-Schrott hoch oder – wie von Herstellerseite wiederholt betont – niedrig ist. Da sie als Zündquelle für diffuses Metall-Kunststoffgemisch dienen, könnten selbst durch einen geringen Anteil von Lithium-Batterien im Elektronikabfall Großbrände ausgelöst werden.

Die Ursache für die Brände sieht Fahrner eher in Zwischenfällen vor der Behandlung. Insgesamt seien die Vorkehrungen zum Schutz der Batterien bei Sammlung und Transport der Altgeräte bisher nicht gut genug. So würden die Batterien oftmals beim Umschlag, dem Transport oder bei der Entladung bzw. Umleerung beschädigt. In den Aufbereitungsanlagen seien die Zwischenfälle aufgrund von verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen und Änderungen im Betriebsablauf hingegen mittlerweile beherrschbar.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 07/2015 von EUWID Recyclingund Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

Altgeräterecycler machen Sammlung für Brände mit Lithium-Batterien verantwortlich

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