Alpla bündelt Recyclingaktivitäten unter neuer Marke

Die Alpla Group bündelt ihre kompletten Aktivitäten beim Recycling von Kunststoffverpackungen unter der neuen Marke „ALPLArecycling“. Gründe seien die wachsende Bedeutung der Sparte, die starke Expansion und die steigende Nachfrage nach Rezyklaten, hieß es.

„Wir stellen jedes Jahr noch mehr hochwertige, leistbare und nachhaltige Verpackungen aus gebrauchten Verpackungen her. Mit der eigenen Produktion, Entwicklung und Optimierung des Materials sichern wir Qualität und Quantität und stärken zugleich regionale und nationale Wertstoffkreisläufe“, betonte Alpla-Chef Philipp Lehner. Die Wiederverwertung der Kunststoffe senke den CO2-Verbrauch um bis zu 90 Prozent, reduziere Abfälle und sorge an den Standorten für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Das internationale aktive Kunststoffverpackungsunternehmen mit Hauptsitz in Österreich investiert seit 2005 in diesen Bereich, der mittlerweile 1.100 Beschäftigte zählt, und betreibt mittlerweile 13 Recyclingwerke, davon vier Joint Ventures mit regionalen Partnern. Bis 2025 will Alpla den Rezyklatanteil von derzeit 20 auf mindestens 25 Prozent Post-Consumer-Material in seinen Verpackungen steigern. Zuletzt hatte Alpla Millioneninvestitionen in neue Recycling-Standorte in Südafrika, Rumänien und Thailand sowie einer Erweiterung in Polen getätigt.

„Wir glauben fest an den Wertstoff Kunststoff und den Erfolg geschlossener ‚Bottle-to-Bottle‘-Kreisläufe. Mit unserem Einsatz wollen wir in möglichst vielen Ländern Infrastrukturen schaffen, Bewusstsein stärken und so Mehrwerte für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft generieren“, sagt Günther Lehner, Chairman of Company Advisory Board.

Seit 2021 setzt Alpla auf mechanisches Recycling und investiert seit 2021 jährlich mehr als 50 Mio € in den weltweiten Ausbau der Aktivitäten. Die jährliche installierte und projektierte Output-Kapazität sei seither auf 350.000 Tonnen PCR-Material verdoppelt worden. Inklusive des kürzlich verkündeten Neubaus in Südafrika und der Erweiterung in Polen beträgt die jährliche Kapazität 266.000 Tonnen rPET (recyceltes PET) und 84.000 Tonnen rHDPE (recyceltes HDPE).

„Die neue Marke ist ein klares Bekenntnis zum Recycling und zu unseren Expansionsplänen in Wachstumsmärkten“, erklärt Dietmar Marin, Managing Director Recycling Division bei Alpa. In den kommenden Jahren forciert das Unternehmen nach eigenen Angaben unter anderem das Engagement im südlichen Afrika, im Mittleren Osten und in der Region Asien-Pazifik. „Das Interesse an nachhaltigen Verpackungen steigt weltweit“, so Marin.

 

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