Aldi, Lidl und Co. stellen Geld für duale Systeme bereit

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Die großen Lebensmittelhändler werden die dualen Systeme einmalig finanziell unterstützen. Wie EUWID erfuhr, haben die Handelsunternehmen ihren Beitrag von 16,5 Mio € zusammen, der zur Stabilisierung des privatwirtschaftlich organisierten Systems vorgesehen ist.

Weitere 16,5 Mio € sollen noch von Industrieunternehmen kommen. Knapp 20 Mio € müssen die Systembetreiber selbst finanzieren, um die Lücke von insgesamt 52,9 Mio € für das zweite Halbjahr 2014 zu schließen.


Die Zusagen der Handelsunternehmen, darunter Metro, Lidl, Aldi und Rewe, gelten vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung. Unter anderem geht es dabei um den neuen Clearingstellenvertrag sowie die Frage der einheitlichen Wirtschaftsprüfung für alle dualen Systeme nach den vorgelegten Prüfrichtlinien. Nicht zuletzt steht die Zusage auch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Unbedenklichkeit des Finanzierungs- und Rückzahlungsmodells selbst.

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