Alba SE von europäischer Schuldenkrise betroffen

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Die Alba SE musste im ersten Halbjahr 2012 rückläufige Erlöse und Ergebnisse hinnehmen. So fielen die Umsätze des bis Juli als Interseroh SE firmierenden Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 1,055 Mrd €. Das EBIT nahm um über 20 Prozent auf 20,5 Mio €, das Vorsteuerergebnis gab sogar um fast 6 Mio auf 13,4 Mio € nach.

„Die Märkte für Rohstoffe und damit auch Sekundärrohstoffe lassen deutlich erkennen, dass die europäische Staatsschuldenkrise inzwischen auch auf die deutsche Realwirtschaft durchschlägt. Angesichts der sich deutlich eintrübenden Konjunktur gehen wir von herausfordernden Zeiten aus", erklärte Vorstandschef Axel Schweitzer.
In Anbetracht geringerer Preise und rückläufiger Nachfrage an den Sekundärrohstoffmärkten sieht sich das Unternehmen durch seine breite Aufstellung sowie eine klare Profitabilitätsorientierung gut gerüstet. Das in der ersten Jahreshälfte aufgelegte Effizienzprogramm zur Struktur- und Kostenoptimierung soll konsequent fortgeführt werden, so Schweitzer weiter. Gleichzeitig wolle man strategisch wichtige Weichenstellungen jedoch nicht vernachlässigen.

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