Abfallverbrenner bezeichnen BDE-Studie als "fragwürdig"

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Die in der vergangenen Woche vom Bundesverband der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) vorgestellte Studie zur Zukunft der Kreislaufwirtschaft stößt erwartungsgemäß auf erhebliche Kritik der Betreiber von Müllverbrennungsanlagen. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) bezeichnet die Studie in vielen Bereichen als „fragwürdig“, da sie anerkannte Randbedingungen und Grundsätze der Energie- und Kreislaufwirtschaft verkennt und so die Bedeutung der thermischen Abfallbehandlung unterschätzt.

Hinsichtlich einer möglichst hochwertigen stofflichen Verwertung von Abfällen sei die thermische Abfallbehandlung als Schadstoffsenke und Auffangbecken für nicht verwertbare Sortierrückstände unverzichtbar, betont der Verband.

Außerdem hätten die Abfallverbrennungskapazitäten entscheidend dazu beigetragen, die Deponierung von Siedlungsabfällen in Deutschland zu beenden. Diese Kapazitäten garantierten Entsorgungssicherheit, die positive Entwicklung der Kostenstrukturen entlaste Bürger und Industrie, nennt die ITAD als weitere Vorteile.

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