Verdacht auf radioaktiv belasteten Ersatzbrennstoff

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Möglicherweise sind radioaktiv belastete Ersatzbrennstoffe aus Sachsen nach Brandenburg geliefert worden. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer fordert schnelle und vollständige Aufklärung. Laut Kupfer wurden sächsische Behörden darüber informiert, dass am Dienstag, den 12. April 2011, an eine Papierfabrik in Eisenhüttenstadt in Brandenburg radioaktiv belasteter Ersatzbrennstoff aus Sachsen geliefert wurde. Die Annahmekontrolle einer Lieferung der Kreiswerke Delitzsch hätte die Belastung angezeigt. Zur Ursache der radioaktiven Belastung gebe es noch keine Erkenntnisse. Nach derzeitigen Erkenntnissen stamme das Material aus der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern, die die sortierten Wertstoffe an eine Anlage der Kreiswerke Delitzsch geliefert hat. Derzeit untersuche der TÜV Rheinland vor Ort die Radioaktivität der auffälligen Ersatzbrennstoffe.

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