Verbringung notifizierter Abfälle in der EU steigt 2023 auf neues Rekordhoch

Noch nie wurden in der Europäischen Union so viele Abfälle mit Notifizierungspflicht grenzüberschreitend gehandelt wie im Jahr 2023. Das zeigen aktuell von der europäischen Statistikbehörde veröffentlichte Daten. Sowohl die EU-Einfuhren als auch die EU-Ausfuhren notifizierter Abfälle kletterten im Berichtsjahr auf ein neues Rekordhoch. Die größten Veränderungen im Vorjahresvergleich ergaben sich bei den Handelsmengen der Niederlande sowie von Belgien und Italien.

Schon seit längerem zeigt sich, dass nicht nur der Handel mit nicht notifizierungspflichtigen Wertstoffen wie Altpapier, Altkunststoffen sowie Metall- und Stahlschrotten ein internationales Geschäft ist. Auch die grenzüberschreitende Verbringung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen, die nicht auf der „Grünen Liste“ aufgeführt sind und somit der Pflicht zur Vorab-Notifizierung und Genehmigung unterliegen, nimmt Jahr für Jahr – mit wenigen Ausnahmen – stetig zu. Um jeweils rund 130 Prozent sind die europäischen Im- und Exporte notifizierter Abfälle seit 2010 gestiegen.

Im jüngsten Berichtsjahr 2023 haben die 27 EU-Staaten laut Statistik insgesamt 31,4 Mio. Tonnen notifizierter Abfälle importiert und 26,2 Mio. Tonnen exportiert. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um sieben bzw. elf Prozent.

Den vollständigen Artikel mit einer Übersichtstabelle und einem Entwicklungschart der Ein- und Ausfuhren notifizierter Abfälle durch die 27 EU-Staaten seit 2010 finden Sie hier...

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