Thüringer Reparaturbonus hängt von Haushaltsverhandlungen ab

Wie bereits Anfang Januar fordert die Thüringer Linke-Fraktion weiter eine Aufstockung der Landesmittel für den Reparaturbonus. „Der Reparaturbonus ist ein Erfolgsmodell und trägt maßgeblich zur Ressourcenschonung bei“, erklärte der umweltpolitische Sprecher der Linke-Fraktion, Jens Thomas am Sonntag. Er verwies darauf, dass das Geld für den Reparaturbonus im vergangenen Jahr bereits Anfang Oktober aufgebraucht gewesen sei.

Der Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD warf er mit Blick auf die Zukunft des Reparaturbonus „vage Absichtserklärungen“ vor. Das Umweltministerium, das inzwischen von Tilo Kummer (BSW) geführt wird, hatte zuletzt signalisiert, dass die Idee auch mit der neuen Landesregierung weitergeführt werden soll. Allerdings müssten die Haushaltsverhandlungen abgewartet werden.

Den Thüringer Reparaturbonus gibt es seit dem Jahr 2021. Er wurde von der damaligen Grünen-Umweltministerin und heutigen BDE-Präsidentin Anja Siegesmund gestartet. Seitdem wurden Zehntausende Anträge bearbeitet. Durch den Bonus kann die Hälfte der Reparaturkosten erstattet werden – maximal 100 € pro Thüringer und Jahr. Vor allem kaputte Handys, Wasch- und Kaffeemaschinen sowie Geschirrspüler und Backöfen wurden in der Vergangenheit repariert. Die Linke forderte eine langfristige Absicherung des Programms. (dpa/eigener Bericht)

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -