OECD: Plastikverschmutzung könnte bis 2040 fast beseitigt sein – oder sich deutlich verschlimmern

Unter den richtigen politischen Voraussetzungen könnte das Problem der Plastikverschmutzung bis 2040 nahezu gelöst sein, schlussfolgert ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Umfassende politische Instrumente, die den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen auf globaler Ebene mit einbezögen, könnten den Eintrag von Plastik in die Umwelt bis 2040 um mehr als 95 Prozent reduzieren, konstatieren die Autoren. Diese Maßnahmen müssten allerdings konsequent umgesetzt werden und vom Abfallmanagement über das Recycling bis hin zu einer Reduzierung der Produktion und Nutzung von Kunststoffen reichen.

Ohne eine solche Strategie geht die OECD dagegen von einem Anstieg der Kunststoffproduktion und des -verbrauchs um 70 Prozent, von 435 Mio Tonnen im Jahr 2020 auf 736 Mio Tonnen 2040 aus.

Der Bericht wurde im Vorfeld der letzten Verhandlungsrunde zu einem globalen Plastikabkommen im November veröffentlicht.

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