NRW startet neue Förderrunde für kommunale Kreislaufwirtschaftsprojekte

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die nächste Einreichungsrunde des Förderaufrufs „Circular Economy – CircularCities.NRW“ gestartet. Mit dem Programm sollen Kommunen auf ihrem Weg zu einer klimaschonenden Kreislaufwirtschaft unterstützt werden. In der vierten Runde stellen das Land und die EU über das gemeinsame EFRE/JTF-Programm insgesamt zehn Mio € bereit.

„Wenn wir eine klimaschonende und sparsame Kreislaufwirtschaft voranbringen wollen, kommt es auf die Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen an“, sagte Umweltminister Oliver Krischer (Grüne). „Mit unserem Förderaufruf geben wir solchen Projekten gezielt Rückenwind.“

Schwerpunkte der Förderung sind die Wieder- und Weiterverwendung von Produkten und Materialien, Reparatur sowie ressourcenschonende Geschäftsmodelle. Gefördert werden können dabei auch Aktivierungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen sowie die Einstellung von Circular-Economy-Beauftragten.

Antragsberechtigt sind Kommunen, kommunale Unternehmen, Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Kammern, Vereine und Stiftungen. Projektskizzen können noch bis zum 15. Januar eingereicht werden.

Im Rahmen der letzten Förderrunde des Programms wurden sechs kommunale Kreislaufwirtschaftsprojekte in NRW ausgewählt. Diese erhalten insgesamt zwölf Mio €. 

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