NRW: 31 Mio € Fördergelder für neue Recyclingtechnologien

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat am 1. Februar den Förderaufruf für das Programm „Ressource.NRW“ gestartet. Um neuartige ressourceneffiziente Technologien wie Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien im Sinne der Kreislaufwirtschaft erstmalig in die Anwendung bringen zu können, will das Land kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen in innovative Maßnahmen finanziell unterstützen. Land und EU stellen dafür insgesamt rund 31,4 Mio € Fördergelder im Rahmen des EFRE-/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

„Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten“, so der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Grüne). Die Kreislaufwirtschaft sei dabei ein wichtiger Hebel, um dieses Ziel der Transformation zu erreichen. „Mit Hilfe unseres Förderprogramms wollen wir den Wirtschafts- und Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen als Vorreiter der ökologischen Transformation stärken – ganz im Sinne des Europäischen Green Deals und der internationalen Nachhaltigkeitsziele“, erklärte Krischer.

Mit „Ressource.NRW“ werden Investitionen in innovative Anlagen mit Demonstrationscharakter gefördert, die einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz beziehungsweise zum Übergang in eine Circular Economy leisten. Gefördert werden Technologien, die noch nicht großtechnisch angewendet werden bzw. bekannte Techniken, die erstmals in einer neuen verfahrenstechnischen Kombination zum Einsatz kommen sollen. Die Förderquote beträgt maximal 60 Prozent, die maximale Fördersumme vier Mio €.

Es sind insgesamt drei Einreichungsrunden bis Ende 2025 vorgesehen. Die Einreichungsfrist für die erste Runde endet am 1. April 2024. Die zweite Einreichungsrunde läuft bis zum 16. September 2024 und die dritte bis 5. Mai 2025.

Weitere Informationen zum Förderangebot, Ansprechpersonen sowie Informationen zum digitalen Antragsverfahren sind hier abrufbar.

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