Regierungskommission fordert mehr Deponien in Niedersachsen

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Der Deponiebedarf in Niedersachsen sollte im Landes-Raumordnungsprogramm aufkommensgerecht verankert werden. Das hat die Niedersächsische Regierungskommission Ende Mai gefordert. Die Regierungskommission ist ein Expertengremium aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie Kommunal- und Umweltverbänden.

In vielen Teilen Deutschlands wird derzeit über die Verknappung von Deponiekapazitäten diskutiert und vor Entsorgungsengpässen gewarnt. Besonders bedrohlich stellt sich die Lage im nördlichen Niedersachsen dar, wo das Deponierestvolumen bereits in wenigen Jahren verfüllt sein könnte. Anfang des Jahres hatten sowohl Wirtschaft als auch Politik Alarm geschlagen: In einem Schreiben an die Landräte und Oberbürgermeister im Norden, Nordwesten und Nordosten des Landes warnte Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz (Grüne) vor einer Knappheit von DK I-Deponieraum.

So habe eine Bestandsaufnahme gezeigt, dass es in absehbarer Zeit insbesondere im Norden Niedersachsens zu Engpässen bei der Ablagerung von mäßig belasteten mineralischen Abfällen kommen könnte. Kottwitz rief die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auf, flächendeckend für ausreichendes Deponievolumen zu sorgen. Die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen begrüßten die Initiative des Umweltministeriums.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 23/2014 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

Niedersächsische Regierungskommission fordert ausreichende Deponiekapazitäten

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