Die Europäische Kommission hat am Mittwoch erläutert, mit welchen Maßnahmen sie die EU wieder wettbewerbsfähiger machen und Wohlstand sichern will, ohne die Klimaschutzziele aufzugeben. In ihrem „Kompass für Wettbewerbsfähigkeit“ kündigt sie Maßnahmen zur Förderung von Innovation und der Dekarbonisierung der Industrieproduktion sowie Schritte zur Stärkung der Sicherheit und Verringerung übermäßiger Abhängigkeiten der Union an. Gleichzeitig sollen Bürokratie und Hindernisse im Binnenmarkt abgebaut werden.
In Zusammenhang mit den geplanten industriepolitischen Maßnahmen verweist die Kommission auch auf das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, das genutzt werden müsse. „Ressourceneffizienz und die Förderung der zirkulären Nutzung von Materialien tragen zur Dekarbonisierung, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Sicherheit bei“, so die Mitteilung. Die Kommission wiederholt darin die Forderung, dass Europa darauf abzielen müsse, einen Binnenmarkt für Abfälle, Sekundär- und wiederverwendbare Materialien zu schaffen, um die Effizienz zu steigern und das Recycling auszuweiten....




