Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg bergen weiterhin Gefahren für Menschen und Tierwelt. Experten wollen jetzt einen konkreten Fahrplan für die Bergung der Munition aus der Ostsee erarbeiten. Rund 50 Fachleute aus Firmen, Verwaltung und Meeresforschung haben sich dazu im Kompetenzzentrum für den Umgang mit Munition in der marinen Umwelt (Munimar) in Kiel ausgetauscht, wie das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel mitteilte. Nachdem 2024 bei Pilotbergungen in der Lübecker Bucht Erfahrungen gesammelt worden seien, gehe es jetzt darum, daraus zu lernen, rechtliche Hürden abzubauen und einen konkreten Fahrplan für die Munitionsbergung in großem Maßstab zu entwickeln.
Für die regional ansässigen Unternehmen eröffne sich hier ein neues, hochinnovatives Betätigungsfeld mit internationaler Strahlkraft, teilte Sabine Schulz mit, die für maritime Wirtschaft bei der IHK Schleswig-Holstein zuständig ist....




