In Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2023 rund 336.000 Tonnen getrennt erfasste Abfälle zur Verwertung aus privaten Haushalten und dem Kleingewerbe angefallen. Das entspricht einem spezifischen Aufkommen von 206 Kilogramm pro Einwohner und Jahr, geht aus den „Daten zur Abfallwirtschaft 2023“ hervor, die das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow veröffentlicht hat. Gegenüber dem Jahr 2022 sei das Aufkommen an getrennt erfassten Abfällen zur Verwertung nur um 0,5 Prozent gestiegen.
Die geringe Zunahme resultiere vorwiegend aus sechs Prozent höheren Mengen bei Garten- und Parkabfällen, erklärt das LUNG. Hier habe das Aufkommen im Jahr 2022 noch bei 38 Kilogramm pro Einwohner gelegen. 2023 seien es 40 Kilogramm pro Einwohner und insgesamt rund 65.000 Tonnen gewesen. Den größten Anteil an den getrennt erfassten Abfällen zur Verwertung machten erneut Papier, Pappe und Karton mit knapp 88.000 Tonnen und einem Anteil von 26 Prozent aus, gefolgt von gemischten Verpackungen mit 71.000 Tonnen oder 21 Prozent und der Biotonne mit 65.000 Tonnen oder 19 Prozent.
Das Gesamtaufkommen an Bioabfällen, das durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) erfasst wurde, belief sich 2023 auf fast 130.000 Tonnen oder 80 Kilogramm pro Einwohner, heißt es in der Abfallstatistik. Das sei gegenüber 2022 ein Plus von drei Prozent. 40 Kilogramm Bioabfälle pro Einwohner seien über die Biotonne erfasst worden.
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