Die Arbeitsgruppe „Sicherstellung der Phosphorrückgewinnung bis 2029“ der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) will einen ersten Bericht über ihre Arbeit zur 125. LAGA-Vollversammlung am 26. September veröffentlichen. Das kündigte Ingrid Henze von der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf den diesjährigen Klärschlammtagen der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Würzburg an. In der Arbeitsgruppe sollen Maßnahmen zur Umsetzung der Verordnung erarbeitet und offene Fragen aus der Branche beantwortet werden. Ziel sei eine zeitgemäße Umsetzung der Pflicht zur Phosphorrückgewinnung.
Die Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz des Landes Berlin hat ihr einjähriges Mandat durch die 123. LAGA-Vollversammlung bekommen. Ein erstes Treffen habe im November 2024 stattgefunden, das nächste, vierte Treffen sei im Juli vorgesehen, sagte Henze. Mitglieder der Arbeitsgruppe seien zwölf Länder sowie das Bundesumweltministerium (BMUKN) und das Umweltbundesamt (UBA). „Wir beschäftigen uns mit sehr vielen Themen“, sagte sie. Dementsprechend seien die Erwartungen der unterschiedlichen Stakeholder sehr hoch.
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