EU-Kommission befürchtete zu viel Müllverbrennung

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Die Europäische Kommission hat weitere inhaltliche Gründe für den Rückzug des Kreislaufwirtschaftspaketes genannt. Der erste Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans sagte in einer Sitzung des Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes, die Kommission habe befürchtet, dass das alte Kreislaufwirtschaftspaket zu viele Abfälle in die Verbrennung gelenkt hätte.

„Ich denke, es war eine gute Entscheidung, sich das Kreislaufwirtschaftspaket noch einmal genauer anzusehen, weil ich denke, dass wir durch das vorgelegte Paket zu viele Abfälle an die Müllverbrennung verloren hätten“, sagte Timmermans.

Bislang hatte die Kommission lediglich spärliche Informationen über inhaltliche Gründe für einen Rückzug des Kreislaufwirtschaftspaketes geäußert. Timmermans und Umweltkommissar Karmenu Vella kritisierten den Vorschlag der vorherigen Kommission öffentlich dahingehend, dass das Kreislaufwirtschaftspaket lediglich die Abfallwirtschaft betreffe. Darüber hinausgehende Fragen, beispielsweise wie Abfälle vermieden werden oder welche Faktoren bereits in der Herstellungsphase ein späteres Recycling in der Entsorgungsphase begünstigen könnten, seien ausgeklammert worden.

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Kreislaufwirtschaftspaket: EU-Kommission befürchtete zu viel Müllverbrennung

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