Gelbe Tonne soll im Hochschwarzwald kommen

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll 2024 der Gelbe Sack von der Gelben Tonne abgelöst werden. Das hat der Kreistag diese Woche beschlossen. Die Verwaltung soll dies nun mit den dualen Systemen abstimmen und erforderlichenfalls per Rahmenvorgabe festlegen.

Für den Landkreis hatte der kommunale Abfallbetrieb ALB im Juni 2020 eine Abstimmungsvereinbarung mit den Systemen, rückwirkend zum Jahresbeginn 2019, abgeschlossen, nach der bis Ende 2023 zur Sammlung von Leichtverpackungen Gelbe Säcke mit jeweils 90 Litern Fassungsvolumen vorgesehen sind, die alle zwei Wochen geleert werden müssen.

In dem 265.000 Einwohner zählenden Kreis war in den letzten Monaten insbesondere über die Einführung einer Gelben Tonne unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte diskutiert worden, etwa Behälterstabilität, Platzbedarf, Recyclingquote und Fassungsvolumen. Auch gab es Überlegungen zu einer einheitlichen Wertstoffsammlung.

Aus Sicht des Kreistages ist die Gelbe Tonne im Vergleich zum Gelben Sack deutlich stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen. Zudem müssten die Tonnen im Regelfall nur einmalig angeschafft werden. Hingegen sei die Einführung einer Wertstofftone aufgrund der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und der deutlichen Mehrkosten für die Gebührenzahler im Landkreis derzeit abzulehnen. Für abgelegene Anfallstellen im Landkreis, bei denen der Weg für das Ziehen einer Tonne zu weit ist, könnte analog zum Restabfall weiterhin eine Sacksammlung vorgesehen werden, meint der Kreistag.

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