Frankfurt kündigt höhere Abfallgebühren an

Die Stadt Frankfurt am Main rechnet mit einer Erhöhung der Gebühren für Abfallentsorgung und Straßenreinigung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Hintergrund sind gestiegene Kosten sowie neue Festpreisvereinbarungen zwischen der Stadt und der Entsorgungsgesellschaft FES, an der die Stadt Frankfurt 51 Prozent und der Entsorgungskonzern Remondis 49 Prozent halten, für die Periode 2026 bis 2030. Das geht aus einer Antwort des Magistrats auf eine Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung hervor.

Nach Angaben der zuständigen Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez konnten die neuen Festpreisvereinbarungen mit der FES erst Mitte Dezember 2025 abgeschlossen werden. Die Verhandlungen seien deutlich langwieriger als erwartet gewesen und hätten zudem eine umfangreiche Prüfung unter Beteiligung zweier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften erfordert. Deshalb sei eine Anpassung der Gebührensatzungen zum 1. Januar 2026 nicht mehr möglich gewesen.

Die bisherige Festpreisperiode basierte auf einem Rahmenvertrag zwischen der Stadt Frankfurt und der FES aus dem Jahr 2019, der Anfang 2021 in Kraft trat. Die erste darauf beruhende Festpreisphase lief bis Ende 2025. Für die Sammlung von Restmüll und Bioabfällen, die Sperrmüllsammlung, den Betrieb der Wertstoffhöfe und Kleinmüllplätze sowie die Schadstoffsammlung lag der Festpreis im Jahr 2025 nach Angaben der Stadt bei rund 70 Mio. €....

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