EU-Kommission will Ausfuhrzölle und andere Maßnahmen für Schrotte prüfen

Aktionsplan für die Stahl- und Metallindustrie vorgelegt

Die EU-Kommission hat am Mittwoch ihren Aktionsplan für die Stahl- und die Metallindustrie veröffentlicht. Neben Maßnahmen in Bereichen wie Energiepreise, Antidumping und dem CO2-Einfuhrzoll (CBAM) der EU sieht der Plan auch vor, durch einen höheren Einsatz von Schrotten und Altmetallen die Dekarbonisierung dieser Industriezweige voranzutreiben. Die Nachfrage nach Stahl- und Aluminiumschrotten soll dabei durch Mindestgehalte für Recyclingmaterial in bestimmten Produktsegmenten gestärkt werden.

Gleichzeitig will die EU-Kommission verschiedene Optionen prüfen, um die Ausfuhr von Schrotten und Altmetallen aus der EU in Drittländer zu verhindern. Sie argumentiert dabei mit der Schaffung oder Sicherstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen im Verhältnis zu Ländern außerhalb der EU. Höhere Schrottpreise, die von Stahl- und Aluminiumproduzenten in Drittländern gezahlt würden, seien oft durch Handelsverzerrungen wie zum Beispiel Subventionen oder unfaire Marktbedingungen bedingt, so ihre Mitteilung....

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