Kommission veröffentlicht Paket zur Kreislaufwirtschaft

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Die Kommission hat heute das bereits seit einiger Zeit erwartete Richtlinien-Paket zur Kreislaufwirtschaft veröffentlicht.Ziel der Maßnahme sei der Übergang Europas zu einer Kreislaufwirtschaft und die Förderung von Recycling in den Mitgliedstaaten, schreibt die Kommission. Die Erfüllung der neuen Zielvorgaben für Abfälle würde nach Angaben der Kommission  580.000 neue Arbeitsplätze schaffen und die Nachfrage nach teuren und knappen Ressourcen verringern. 

An den grundsätzlichen Inhalten des Kommissionsvorschlags hat sich seit dem ersten Bekanntwerden kaum mehr was verändert. Den Plänen zufolge sollen die Europäer bis 2030 70 Prozent der Siedlungsabfälle und 80 Prozent der Verpackungsabfälle recyceln. Ab dem Jahr 2025 soll die Deponierung recycelbarer Abfälle verboten sein. Es wurden auch Zielvorgaben für die Verringerung von Abfällen im Meer und Ziele für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen festgesetzt.

Die Vorschläge der Kommission werden nun an den Rat und das Europäische Parlament weitergeleitet. Betroffen sind im Wesentlichen die Abfallrahmenrichtlinie, die Deponierichtlinie und die Verpackungs- und Verpackungsabfallrichtlinie, so die Kommission.

Umfangreiche Artikel zum Kreislaufwirtschaftspaket der Europäischen Kommission lesen Sie in Ausgabe 28/2014 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können die vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

Detailierter Artikel zum Kreislaufwirtschaftspaket:

Kreislaufwirtschaftspaket der EU mit anspruchsvollen Quoten und Deponieverbot

Reaktionen aus Deutschland:

Vorschläge der EU-Kommission für Kreislaufwirtschaft ein "gratis Konjunkturpaket"

Internationale Reaktionen:

Kreislaufwirtschaftspaket der Kommission erntet sowohl Zustimmung als auch Kritik

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