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Vorerst keine LAGA-Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung


Rainer Cosson (Bild: BDSV)
11.12.2018 − 

In wenigen Wochen, am 1. Januar 2019, treten als zweite Stufe der novellierten Gewerbeabfallverordnung die neuen Regelungen des § 4 und § 6 für die Entsorgung nicht getrennt gesammelter gewerblicher Siedlungsabfälle in Kraft. Doch eine bundesweit einheitliche Auffassung, wie diese Neuregelungen anzuwenden bzw. von den Behörden zu vollziehen sind, steht nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) noch in weiter Ferne.

Frühestens Anfang des zweiten Quartals 2019 sei mit einer Veröffentlichung der Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung seitens der Länder zu rechnen, berichtet BDSV-Hauptgeschäftsführer Rainer Cosson aus einem Schriftwechsel mit der Geschäftsstelle der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA).

Vor dem Hintergrund der laut BDSV komplizierten Neuregelungen, die ab Jahresbeginn an die dann zwingend mit Abfallgemischen zu beschickenden Vorbehandlungsanlagen gestellt werden, hält Cosson diese zeitliche Perspektive für höchst problematisch. „Die Erwartung der Recyclingbranche, auf Grundlage der novellierten Gewerbeabfallverordnung mehr und besseres Recycling realisieren zu können, schwindet mit jeder Woche, die seit dem Inkrafttreten im August 2017 ins Land geht“, stellt der BDSV-Geschäftsführer resignierend fest.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 50/2018. Der Text steht bereits ab 14 Uhr im E-Paper zur Verfügung:

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