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Verdi: „Bestes Ergebnis seit vielen Jahren“


Frank Bsirske (Quelle: Verdi, Kay Herschelmann)
18.04.2018 − 

Bei den Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist eine Einigung erreicht. Der neue Tarifvertrag soll am 1. März 2018 in Kraft treten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es eine Erhöhung um 3,19 Prozent geben, zum 1. April 2019 weitere 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 nochmals 1,06 Prozent.

Angesichts einer Lohnerhöhung von 7,5 Prozent bei 30 Monaten Laufzeit sprach der Verdi-Verhandlungsführer Frank Bsirske vom „besten Ergebnis seit vielen Jahren“. Besonders hohe Zuwächse habe man in den Bereichen vereinbaren können, in denen der öffentliche Dienst die größten Personalgewinnungsprobleme auf dem Arbeitsmarkt hat: Bei Fach- und Führungskräften, Technikern, Ingenieuren, IT-Fachleuten und bei den sozialen Berufen, betonte Bsirske.

Der Verdi-Vorsitzende hob hervor, dass es zugleich gelungen sei, auch für Beschäftigte in den unteren und mittleren Entgeltgruppen einen deutlichen Sprung nach oben zu sichern. Bsirske: „100 € mehr an Ausbildungsvergütung und eine Anhebung der Löhne um durchschnittlich zehn Prozent bei Beschäftigungsbeginn. Dies erhöht die Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber. Das ist wichtig, weil alle Bürgerinnen und Bürger auf einen funktionsfähigen öffentlichen Dienst angewiesen sind."

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