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Verbotsverordnung für Einwegkunststoffe liegt vor


Die neue EWKVerbotsV sieht auch ein Verbot für
Einweggeschirr aus Kunststoff vor.
28.04.2020 − 

Das Bundesumweltministerium hat die Einwegkunststoffverbots-Verordnung auf den Weg gebracht. Mit der Regelung wird ein Teil der europäischen Einwegkunststoff-Richtlinie umgesetzt. Das Inkrafttreten der Verbote am 3. Juli 2021 ist EU-rechtlich vorgegeben. Beteiligte Kreise können zum Referentenentwurf bis zum 15. Mai Stellung nehmen.

Gemäß der EU-Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen von bestimmten Einwegkunststoffprodukten, wie Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalmen, Rührstäbchen und Luftballonstäben, sowie To-Go-Verpackungen, Getränkebechern und -behältern aus Styropor und generell von Produkten aus oxo-abbaubaren Kunststoffen verbieten.

Nach Einschätzung des Umweltministeriums sind signifikante Auswirkungen auf Einzelpreise und auf das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, durch die Verordnung nicht zu erwarten. Allerdings geht man davon aus, dass der Ersatz von Kunststoffprodukten, für die es keine Mehrweglösungen gibt, durch andere Materialien jährlich etwa 29,3 Mio € kostet. Doch habe die erfolgreiche Einführung von Wattestäbchen, Rührstäbchen und Besteck aus Holz bzw. aus Papier statt aus Kunststoff gezeigt, dass es nicht zu einer signifikanten Steigerung der Verbraucherpreise gekommen sei.

Den kompletten Bericht zur neuen lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 18/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits ab 14 Uhr als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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