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Verbände: energetische Abfallverwertung für Kreislaufwirtschaft unverzichtbar

Müllverbrennungsanlage
Die Müllverbrennung sei ein unverzichtbarer Pfeiler
der Kreislaufwirtschaft, so die Verbände.
08.12.2021 − 

Die energetische Abfallverwertung ist ein unverzichtbarer Pfeiler der Abfallwirtschaft und leistet einen wertvollen Beitrag für die Kreislaufwirtschaft. Diese Meinung vertreten Kommunal- und Entsorgerverbände in einem gemeinsamen Policy Paper, das die Verbände in der vergangenen Woche veröffentlicht haben.

Sie fordern darin, die Müllverbrennung bei der Ausgestaltung der EU-Taxonomie, dem Fit-for-55-Paket und weiteren EU-Vorschlägen positiv zu berücksichtigen. Das Papier stammt vom VKU, unterzeichnet haben zudem die kommunalen Spitzenverbände, der BDE, die ITAD und der Verband der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG).

Fortschrittliche Modelle zur Abfallbewirtschaftung kombinieren stoffliche und energetische Verwertung, schreiben die Verbände

Die fortschrittlichsten nationalen Modelle der Abfallbewirtschaftung in der EU kombinierten ein hohes Maß an Recycling mit dem notwendigen Maß an Energiegewinnung aus Abfällen, betonen die Verbände in ihrem gemeinsamen Papier.

Dadurch könnten nicht hochwertig recycelbare Abfälle genauso wie Rückstände aus Sortier- und Recyclingprozessen sicher behandelt und ihre Energie zurückgewonnen werden. Denn nicht alle Abfälle könnten vermieden, wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. „Deswegen ist die energetische Abfallverwertung weiterhin einzuplanen“, heißt es in dem Papier.

Weil diese Abfälle nicht hochwertig stofflich verwertet werden können, ist die Deponierung derzeit die einzige, faktisch zur Verfügung stehende Alternative zur Verbrennung – unter anderem mit klimaschädlichen Folgen, weil bei der Deponierung von nicht vorbehandelten, organischen Abfällen Methanemissionen entstehen. In der EU setzen noch immer viele Mitgliedstaaten auf eine unkontrollierte Deponierung, sie müssten daher auf allen Stufen der Abfallhierarchie investieren, um nachhaltiger zu werden.

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