|  

UMK: Abfallhierarchie gilt auch für alte Dieselautos

Einfach verschrotten geht nicht: Vor dem Recycling müsse die Wiederverwendung geprüft werden, so die UMK.
Einfach verschrotten geht nicht: Vor dem Recycling
müsse die Wiederverwendung geprüft werden, so die UMK.
12.11.2018 − 

Nach dem Willen der Umweltministerkonferenz (UMK) ist eine Hardware-Nachrüstung von alten Diesel-Fahrzeugen unverzichtbar. Die Kosten möglicher technischer Nachrüstungen liegen in der Verantwortung der Hersteller und dürfen nicht zu Lasten der Verbraucher oder des Steuerzahlers gehen, heißt es im vorläufigen Ergebnisprotokoll der UMK.

Auch aus abfallrechtlicher Sicht sprach sich die UMK für Nachrüstungen der Fahrzeuge aus. So wurde der Bund aufgefordert, seine konzeptionellen Vorstellungen auf die Umsetzung der Abfallhierarchie auszurichten.

Danach seien Fahrzeuge, auch wenn sie gegen Zahlung einer Prämie zurückgegeben worden sind, vor Zuführung zum Recycling zunächst auf ihre Wiederverwendung vorzubereiten. Dies erfordere die Ausschöpfung zur Verfügung stehender Optionen, insbesondere zur Nachrüstung. Eine Verschrottung der zurückgegebenen Dieselfahrzeuge ohne weitere Prüfung sei ausgeschlossen, hatte die vorgeschaltete Amtschefkonferenz argumentiert.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − AZV Rhein-Mosel-Eifel entsorgt Restmüll in der MBA Linkenbach

Für Grüne ist Kreislaufwirtschaft ein Zentralanliegen  − vor