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UBA-Studie präferiert erweiterte Herstellerverantwortung bei Alttextilien


Alttextilmarkt droht finanzielle Schieflage durch
Mengenanstieg und sinkende Qualitäten.
27.05.2021 − 

Die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) weist die größten positiven Effekte im Hinblick auf die Förderung einer textilen Kreislaufwirtschaft auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit dem Titel „Evaluierung der Erfassung und Verwertung ausgewählter Abfallströme zur Fortentwicklung der Kreislaufwirtschaft“, die von der Dresdner Beratungsfirma Intecus im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde. Die Studie wird im dritten Quartal dieses Jahres veröffentlicht, erläuterte deren Verfasser Jörg Wagner im Rahmen einer Online-Tagung der Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ).

Wagner zufolge gingen alle Marktbeteiligten davon aus, dass der Alttextilmarkt infolge des Mengenanstieges und sinkender Qualitäten in eine finanzielle Schieflage gerät und Absatzprobleme entstehen werden. Die Getrennterfassungspflicht für Textilien ab 2025 forciere diese Entwicklung:

Von sämtlichen durch Intecus untersuchten möglichen Maßnahmen sei die erweiterte Herstellerverantwortung das vielversprechendste Instrument zur Umsetzung der Abfallhierarchie, da verschiedene Steuerungselemente aufgegriffen werden könnten, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Den ausführlichen Artikel über die Studie von Intecus lesen Sie in Ausgabe 21/2021 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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