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Reeder fordern Ratifizierung der Hongkong-Konvention

VDR-Präsident Alfred Hartmann fordert die Bundesregierung auf, die Hongkong-Konvention zu ratifizieren.
Alfred Hartmann (Foto: Hartmann AG; Quelle: VDR)
13.03.2018 − 

Die deutschen Reeder fordern die Ratifizierung der Hongkong-Konvention. Auf einer internationalen Konferenz zum Recycling von Seeschiffen in Hamburg appellierte Alfred Hartmann, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR), an die zukünftige Bundesregierung, das weltweite Übereinkommen von Hongkong für sicheres und umweltfreundliches Recycling endlich zu ratifizieren.

"Deutschland ist Heimatland der viertgrößten Handelsflotte der Welt. Schon deshalb ist es höchste Zeit, Deutschland die schon im Jahr 2009 verabschiedete internationale Konvention von Hongkong jetzt ratifiziert", sagte Hartmann.

Der VDR-Präsident sprach sich klar gegen regionale und nationale Sonderregulierungen aus: "Eine Insellösung für europäische Reedereien – und damit für lediglich 15 Prozent der Welthandelsflotte – würde die Bedingungen an den Abwrackplätzen in Asien nicht verbessern. Nur die Hongkong-Konvention kann für alle Schiffe weltweit Wirkung entfalten und die Umwelt- und Arbeitsbedingungen auf den Recyclingwerften in Asien für die Menschen dort real verbessern."

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