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Kommunale Unternehmen im Corona-Krisenmodus

Müllabfuhr mit zwei Müllwerkern hinten.
Kommunale Unternehmen sind im Krisenmodus, aber
gefährdet ist die Abfallentsorgung derzeit nicht.
21.12.2021 − 

Die Omikron-Welle rollt auch auf Deutschland zu  - und Experten warnen. Die kommunalen Unternehmen haben ihre Krisenstäbe aktiviert und passen ihre internen, mehrstufigen Pandemie- und Krisenpläne bezogen auf die gegenwärtige Situation vor Ort an. Das teilte der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) auf Nachfrage von EUWID mit. Die kommunalen Unternehmen stünden im regelmäßigen Austausch mit den Kommunen und zuständigen Gesundheitsbehörden.

Hintergrund ist die befürchtete Gesundheitskrise in Folge der Omikron-Variante des Coronavirus und die damit verbundene Gefahr für die kritischen Infrastrukturen in Deutschland, zu der auch die Entsorgung von Siedlungsabfällen zählt. Der BDE hatte anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz unlängst davor gewarnt, die Entsorger in den Beschlüssen nicht wieder zu vergessen. Denn in seiner ersten Stellungnahme hatte der Corona-Expertenrat die Abfallentsorgung nicht mit aufgelistet.

Der VKU betonte gegenüber EUWID die Bedeutung der Daseinsvorsorge in Krisenzeiten. Die Menschen müssten auch im Krisenfall sicher mit Strom, Wärme, Wasser und schnellem Internet versorgt und ihr Abfall und das Abwasser sicher entsorgt werden, heißt es in der Mitteilung. Gegenwärtig sei die Ver- und Entsorgung allerdings nicht gefährdet.

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