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Kommission will verzögerungsfreie Abfalltransporte innerhalb der EU sichern


Die sogenannten "Green Lanes" an den Grenzen sollen
auch für LKW mit Abfällen offenstehen.
01.04.2020 − 

Die Europäische Kommission will Hindernisse für die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen innerhalb der EU während der Coronakrise vermeiden. In einer aktuell veröffentlichten Orientierungshilfe weist sie darauf hin, dass die „Green Lanes“, die bevorzugten Transportkorridore und Grenzübergänge für einen möglichst verzögerungsfreien Gütertransport, auch Abfalllieferungen offenstehen.

Den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten empfiehlt die Kommission unter anderem, auf Papierformulare zu verzichten und elektronische Lösungen für den Informationsaustausch zu nutzen, um Kontakte zu vermindern und Notifizierungsverfahren zu beschleunigen.

EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius unterstrich die wichtige Arbeit, die die Entsorgungsunternehmen in schwierigen Zeiten weiterhin leisteten. „Die EU-Kommission arbeitet mit den Mitgliedstaaten daran, die ‚Green Lanes’ für Abfälle offen zu halten, damit sie ohne Verzögerungen geliefert werden können, um als Rohstoff in der Industrie genutzt zu werden oder das am besten geeignete Behandlungsverfahren in der EU zu durchlaufen“, so der Umweltkommissar. „Das ist gut für den Gesundheits- und Umweltschutz und auch für die Kreislaufwirtschaft“.

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