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UBA präsentiert Vorschläge zur Reduzierung illegaler Altautoexporte


In der EU ist der Verbleib von bis zu fünf Millionen
Altautos im Jahr ungeklärt.
14.07.2020 − 

Das Problem ist seit Jahren bekannt, eine EU-weite Regelung gibt es nicht. In der EU werden jährlich etwa sechs Mio Altfahrzeuge regulär entsorgt, indes ist der Verbleib von weiteren 3,4 bis 4,7 Mio abgemeldeten Fahrzeugen unklar. Ein erheblicher Teil dieser Altfahrzeuge wird wahrscheinlich illegal verwertet oder als „Gebrauchtwagen“ exportiert. Weil dadurch Umwelt und Wirtschaft geschädigt werden, schlägt das Umweltbundesamt für die laufende Revision der EU-Altfahrzeugrichtlinie eine Regelung zur nationalen Fahrzeugregistrierung vor, die illegale Wege versperrt.

Einen wichtigen Ansatzpunkt sieht das UBA im Fahrzeugzulassungsrecht. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass jegliche Vorstöße in Richtung anspruchsvoller Behandlungs- und Recyclinganforderungen für Altfahrzeuge nur erfolgreich sein können, wenn gleichzeitig ein Rechtsrahmen zur wirksamen Lenkung aller Altfahrzeuge in die anerkannten Verwertungsbetriebe geschaffen wird. Daher sollte die Revision der Altfahrzeug-Richtlinie für eine Prüfung genutzt werden, wie auf europäischer Ebene entsprechende Mindestanforderungen an die nationalen Fahrzeugzulassungssysteme verankert werden können.

Den kompletten Bericht zu den Vorschlägen des Umweltbundesamtes im Altautobereich lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 29/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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