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Grüne fordern Verbesserungen bei Altgerätesammlung


Die Grünen fordern unter anderem eine stärkere Einbindung
des Handels bei der Erfassung von Altgeräten.
14.01.2020 − 

Die Sammelmenge an Altgeräten muss in Deutschland deutlich gesteigert werden. Andernfalls werden die seit letztem Jahr geltenden Mindestvorgaben der EU nicht erreicht. Um dem Sammelziel von 65 Prozent näher zu kommen, haben die Grünen jetzt eine Reihe von Vorschlägen gemacht. In einem aktuellen Antrag fordert die Bundestagsfraktion unter anderem ein Pfand in Höhe von 25 € auf Smartphones und Tablets sowie eine stärkere Einbeziehung von Händlern und Herstellern in die Erfassungsstrukturen von E-Schrott.

Darüber hinaus sprechen sich die Grünen für eine Stärkung der Wiederverwendung, strengere Ökodesignvorgaben, materialspezifische Recyclingquoten sowie Mindesteinsatzquoten aus. Auch gesetzeswidrige Praktiken beim Verkauf von Neugeräten sowie dem Export von Altgeräten sollten stärker unterbunden werden.

Um Ressourcen und Umwelt zu schonen, müssten endlich die Weichen für eine konsequente Kreislaufwirtschaft gestellt werden, heißt es in dem Antrag. Dafür brauche es klare Standards und einen verbindlichen Rechtsrahmen. Außerdem müsse die Produktverantwortung von Herstellern und Inverkehrbringern von Elektrogeräten gestärkt werden, fordern die Grünen. Dafür seien einerseits klare Vorgaben für das Produktdesign notwendig, damit Elektrogeräte in Zukunft langlebig, reparierbar, recyclingfähig und giftfrei sind. Andererseits müssten Handel und Hersteller mehr Altgeräte als bislang zurücknehmen.

Den kompletten Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 03/2020. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

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