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Entsorgerverbände fordern Klarheit über Mauthöhe


Wie hoch ist die Maut auf Bundesstraßen? (Symbolbild)
09.01.2018 − 

Fehlende Klarheit über die Höhe der neuen Mautsätze, die vom 1. Juli 2018 an auf deutschen Bundesfernstraßen gelten sollen, sorgt für Unruhe bei den Verbänden bvse, BDSV und VDM. In einem gemeinsamen Schreiben bitten sie das Bundesverkehrsministerium dringend, die neuen Mautsätze bis Ende Januar bekannt zu geben. Sollte diese Frist nicht eingehalten werden können, müsste die Erhöhung auf den 1. Januar 2019 verschoben werden.

Die Verbände verweisen darauf, dass Recycling- und Entsorgungsunternehmen über ein dichtes Entsorgungs- und Versorgungsnetz verfügten und dabei in hohem Maße auf die Nutzung der Bundesfernstraßen angewiesen seien. Durch die Ausweitung der Maut auf 40.000 Kilometer Bundesstraßen würden die überwiegend im Regionalverkehr tätigen Unternehmen zusätzlich finanziell belastet. Sie brauchten ausreichend Vorlauf, um ihre Verträge entsprechend den neuen Mausätzen ausgestalten zu können, argumentieren die Verbände.

Auftraggeber verlangten in Verhandlungen und Verträgen exakt kalkulierte Angebote, in denen die Maut ein wichtiger Bestandteil sei. Daher müssten die Unternehmen mit einer Vorlaufzeit von mindestens sechs Monaten wissen, welche Kosten zu erwarten seien, heißt es in dem Schreiben an das Verkehrsministerium.

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