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BDE hält Entwurf zur BioabfallV-Novelle für praxisfern


Die geplanten Vorgaben zur Fremdstoffentfrachtung in
Kompostierungs- und Vergärungsanlagen hält der BDE
für nicht umsetzbar.
19.01.2021 − 

Der Anfang des Jahres vom Bundesumweltministerium vorgelegte Referentenentwurf zur so genannten kleinen Novelle der Bioabfallverordnung ist aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) „in dieser Form praxisfern“. Für Kompostierungs- und Vergärungsunternehmen sei die vorgesehene Fremdstoffentfrachtung in den Behandlungsanlagen auf 0,5 Prozent technisch nicht umsetzbar, selbst bei Milliardeninvestitionen.

Der BDE schätzt die Kosten für die Nachrüstung von Anlagen auf mehr als 1,4 Mrd €, gleichzeitig entstünden langfristige jährliche Mehrkosten von etwa 1,5 Mrd € für die Betreiber der Anlagen. „Leider beschränkt sich die Novellierung ganz auf Regelungsmechanismen für die Behandlungsanlagen.

Aus Sicht des BDE sind wirksame Qualitätsverbesserungen nur dann erreichbar, wenn umfassende Maßnahmen entlang der gesamten Wertstoffkette von der Erfassung über die verschiedenen Behandlungsschritte bis hin zur Verwertung erfolgen“, so BDE-Präsident Peter Kurth.

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