|  

Abfallentsorgung nach Hochwasser: NRW-Umweltministerium richtet Koordinierungsstelle ein


Nach der Hochwasserkatastrophe werden Unmengen
an Sperrmüll erwartet. (Symbolbild)
23.07.2021 − 

Zur Bewältigung der Abfallmassen nach der Hochwasserkatastrophe hat das nordrhein-westfälische Umweltministerium eine gesonderte Koordinierungsstelle eingerichtet. Die Koordinierungsstelle „Abfallentsorgung“ soll die von Unwetter betroffenen Kommunen mit sofortiger Wirkung bei der Organisation der Abfallentsorgung unterstützen.

Die betroffenen Kommunen können sich an die Bezirksregierungen wenden und schriftlich mitteilen, welche Unterstützung sie – etwa an Fahrzeugen, Geräten, Personal und Entsorgungsmöglichkeiten in Müllverbrennungsanlagen – beim Einsammeln und Entsorgen von Müll und sonstigen Abfällen benötigen und für welchen Zeitraum diese erforderlich ist, teilte das Ministerium mit.

Die Bezirksregierungen sollen die Unterstützungsgesuche der Kommunen dann bündeln und an die Koordinierungsstelle weiterleiten. Die Koordinierungsstelle spreche die Verbände der Entsorgungswirtschaft an, kläre, durch welches Unternehmen das Unterstützungsersuchen erfüllt werden kann und leite diese Informationen wiederum an die betreffende Kommune weiter, heißt es weiter. Die Einzelheiten vor Ort sollen die Kommunen dann vor Ort mit dem Entsorgungsunternehmen abstimmen.

Die bei der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands angefallenen Sperrmüllmengen werden in den kommenden Tagen und Wochen in den Verbrennungsmarkt drücken. Reaktionen von Anlagenbetreibern sowie von ITAD und VKU lesen Sie hier.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − DGAW schlägt Expertenrat zur Überarbeitung von ElektroG und BattG vor

Fit for 55: Müllverbrennung weiter nicht im Emissionshandel  − vor