Durchführungsbeschluss der EU-Kommission zur SUPD verabschiedet

Einigung auf Massenbilanzierung und „Made in Europe“

Der Ausschuss zur Anpassung des Abfallrechts an den technischen Fortschritt (Technical Adaptation Committee, TAC) hat am Freitag den Vorschlag der EU-Kommission zur Konkretisierung der EU-Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) verabschiedet. Mit der Entscheidung wurde unter anderem der Vorschlag zur Massenbilanzierung für Rezyklatanteile in PET-Einweg-Getränkeflaschen, die durch chemisches Recycling gewonnen wurden, angenommen, berichtet Valentijn de Neve, Präsident des Verbandes Chemical Recycling Europe (CRE) und CEO des Recyclingtechnologie-Anbieters Blue Alp, auf der Plattform Linkedin.

Der Entwurf sah auch vor, dass – befristet bis zum 21. November 2027 – nur in Europa hergestellte PET-Rezyklate auf den verpflichtenden Rezyklatanteil in Einweg-PET-Getränkeflaschen angerechnet werden dürfen. Die Berücksichtigung von PET-Rezyklaten, die aus Ländern außerhalb der EU stammen, soll erst nach diesem Stichtag möglich sein, wobei unterschiedliche Regelungen für OECD- und Nicht-OECD-Staaten vorgesehen sind.

CRE begrüßte die Anpassung der SUPD am Freitag als „Meilenstein für zirkuläre Kunststoffe in Europa“....

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