Privat entsorgte Haushalte zahlen in Bayern deutlich niedrigere Abfallgebühren

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„Landkreise, die private Entsorgungsunternehmen beauftragen, erheben im Durchschnitt deutlich geringere Gebühren, als Landkreise, die den Haushaltsabfall über einen kommunalen Eigenbetrieb entsorgen.“ Das ist die Kernaussage einer Studie der IW Consult, einer Tochter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Studie hatte der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS) in Auftrag gegeben und ihre Ergebnissse heute in München vorgestellt.

Haushalte in kommunal entsorgten bayerischen Landkreisen zahlen demnach rund 14 Prozent mehr als Haushalte, deren Müll privat entsorgt wird. In absoluten Zahlen betragen die durchschnittlichen Gebühren etwa 40 € mehr im Jahr -320 € gegenüber 280 €.

Für den Gebührenvergleich wurden nach Angaben des VBS ausschließlich Landkreise berücksichtigt, um keine strukturellen Unterschiede in der Entsorgung ausgleichen zu müssen. 64 bayerische Landkreise setzen den Angaben zufolge auf private Entsorgungsdienstleister. Von diesen wurden 52 Landkreise für den Vergleich herangezogen. Sieben Landkreise in Bayern betreiben einen kommunalen Eigenbetrieb für die Abfallentsorgung.

Der vollständige Bericht über die Unterschiede zwischen kommunal und privat entsorgten Landkreisen in Bayern und die Einschätzung des VBS erscheint in EUWID Recycling und Entsorgung 29/2015. Abonnenten unserer Print- und Online-Angebote können den Artikel bereits kostenlos hier abrufen:

Deutlich niedrigere Gebühren bei privat entsorgten Haushalten in Bayern

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