Die EU-Kommission hat bei der Veröffentlichung ihres „Deals für eine saubere Industrie“ am Mittwoch erneut die wichtige Rolle der Kreislaufwirtschaft für die Rohstoffversorgung der europäischen Industrie und die Verminderung übermäßiger Abhängigkeiten hervorgehoben. „Es ist die Ambition des Clean Industrial Deal, die EU bis 2030 zum Weltmarktführer in der Kreislaufwirtschaft zu machen“, heißt es in der Mitteilung der Kommission, die laufende und geplante Maßnahmen zur Stärkung und gleichzeitigen Dekarbonisierung der europäischen Industrie zusammenfasst.
Flankiert wird der „Clean Industrial Deal“ (CID) unter anderem von einem „Aktionsplan für erschwingliche Energie“. Auch das am gleichen Tag veröffentlichte Maßnahmenpaket zur Lockerung bestimmter Berichtspflichten für Unternehmen soll die Wirtschaft der EU entlasten.
Die EU-Kommission bekräftigte ihre Absicht, im vierten Quartal 2026 einen Vorschlag für ein Kreislaufwirtschaftsgesetz vorzulegen. Es werde auf dem EU-Binnenmarkt aufbauen und „den freien Verkehr von zirkulären Produkten, Sekundärrohstoffen und Abfällen ermöglichen, ein höheres Angebot an hochwertigen Rezyklaten fördern und die Nachfrage nach Sekundärmaterialien und Kreislaufprodukten ankurbeln und gleichzeitig die Kosten für Rohstoffe senken“, heißt es in ihrer Mitteilung. Für den Handel mit Ländern außerhalb der EU zeichnen sich dagegen weitere Beschränkungen ab....




