Der Ausbau der Recyclinginfrastruktur für Seltene Erden könnte die Abhängigkeit Europas von chinesischen Anbietern stark reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Bundestagsausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung. Bisher stamme in Europa erst ein Prozent der vor allem im Hochtechnologiebereich benötigten Metalle aus dem Recycling. Bis 2035 könnten aber bereits 25 bis 35 Prozent der Nachfrage nach Seltenen Erden aus Sekundärrohstoffen gedeckt werden – 2050 sogar bis zu 40 Prozent. Voraussetzung dafür seien allerdings der Ausbau von Recyclingkapazitäten sowie ausreichend große Materialströme ausgedienter Geräte, Maschinen und Anlagen, machen die Abgeordneten deutlich.
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