Barsbüttel: Videoüberwachung gegen Müllsünder

Die Gemeinde Barsbüttel im Landkreis Stormarn bei Hamburg wird in Zukunft per Videoüberwachung gegen Müllsünder vorgehen. Das berichtete das Hamburger Abendblatt Ende September. Die Kameras sollen an zwei bis drei Stellen in der Gemeinde installiert werden.

Die Initiative zur Videoüberwachung kam durch einen Antrag der Wählergemeinschaft Bürger Barsbüttel. Die SPD, die CDU und die FDP stimmten zu, lediglich die Grünen enthielten sich, berichtete die lokale Tageszeitung. Die Entsorgung des wilden Mülls verursacht hohe Kosten für die Gemeinde. „2023 steuern wir auf 600.000 Euro zu in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg“, sagte Torben Müller, Sprecher der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH). In Großhansdorf, einer anderen Gemeinde des Landkreises, wurden bereits im Mai Kameras installiert, um gegen Müllsünder vorzugehen. Dafür erhielt die Gemeinde rund 2.000 € von der AWSH, so Müller. Auch Barsbüttel hofft auf eine finanzielle Beteiligung der AWSH.

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