Die Europäische Kommission hat 47 Vorhaben ausgewählt, die den Zugang der EU zu kritischen Rohstoffen sichern und diversifizieren sollen. Die ausgewählten Firmen sollen etwa von schnelleren Genehmigungsverfahren oder einfachem Zugang zu Kapital profitieren. „Die neuen strategischen Projekte sind ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der Verordnung zu kritischen Rohstoffen“, so die EU-Behörde bei der Bekanntgabe der Liste am Dienstag vergangener Woche. Stéphane Séjourné, Exekutiv-Vizepräsident der EU-Kommission für Wohlstand und Industriestrategie, bezeichnete die Liste auch als „Meilenstein für die europäische Souveränität als Industriemacht“.
Die ausgewählten Vorhaben decken nach Angaben der Kommission ein oder mehrere Segmente der Wertschöpfungskette ab, wobei 25 von ihnen die Gewinnung, 24 die Verarbeitung, zehn das Recycling und zwei die Substitution von kritischen Rohstoffen betreffen. Sie beziehen sich insgesamt auf 14 der 17 strategischen Rohstoffe, die in der EU-Verordnung zu kritischen Rohstoffen (CRMA) aufgeführt sind. Insbesondere die Wertschöpfungskette für Batterierohstoffe in der EU soll gestärkt werden. Einige der Recyclingprojekte beziehen sich auch auf Fraktionen aus der Altgeräteverwertung....




