Weltweite Stahlnachfrage geht auch im laufenden Jahr zurück

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Die globale Nachfrage nach Stahl wird im laufenden Jahr um knapp ein Prozent auf 1,488 Mrd Tonnen zurückgehen. Diese Prognose gab die World Steel Association ab. Im letzten Jahr hatten die Stahlwerke bereits drei Prozent weniger abgesetzt. Für das kommende Jahr erwartet der Weltstahlverband jedoch eine Trendwende. So sollen die Bestellungen für Stahlprodukte dann wieder leicht auf 1,494 Mrd Tonnen steigen.

Knapp zwei Drittel der weltweiten Stahlnachfrage wird auch im laufenden Jahr auf Asien und Ozeanien entfallen. Für diese Region erwartet World Steel einen Rückgang der Nachfrage für 2016 von knapp zwei Prozent auf 968 Mio Tonnen. Im nächsten Jahr sollen die Bestellungen von dort um ein weiteres Prozent zurückgehen.

Die rückläufige Nachfrage aus Asien ist dabei vor allem dem schwächeren Wirtschaftswachstum in China geschuldet. Die Stahlnachfrage der Volksrepublik soll in diesem Jahr um vier Prozent und im kommenden Jahr um weitere drei Prozent geringer ausfallen. Mit 626 Mio Tonnen würde dann 2017 in China insgesamt 15 Prozent weniger Stahl nachgefragt als noch im Jahr 2013.

Gegen den weltweiten Trend soll die Nachfrage nach Stahl in der EU sowie in den restlichen europäischen Ländern in diesem Jahr leicht wachsen. Auch für das kommende Jahr wird jeweils ein überdurchschnittliches Wachstum erwartet. Positive Nachfrageeffekte erwartet World Steel mit prognostizierten Wachstumsraten von jeweils drei Prozent für 2016 und 2017 auch vom nordamerikanischen Markt.

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